Mai 2011

Interessante und abwechslungsreiche Studienreise nach Luxemburg und Brüssel

Im Rahmen des Basismoduls „Europäisches Steuerrecht“ weilten wir vom 9. bis 13. Mai 2011 in Luxemburg und Brüssel. Die Studienreise brachte den Teilnehmenden des Lehrgangs 2011/2012 wertvolle Einsichten in die Arbeit der verschiedenen Gremien vor Ort, gab Gelegenheit zu zahlreichen interessanten Gesprächen und stärkte das Verständnis für den aufwendigen Gesetzgebungsprozess und die Arbeit der Gremien der EU.
Höhepunkt in Luxemburg war der Besuch des Europäischen Gerichtshofs (EUGH) mit der Teilnahme an einer Gerichtsverhandlung zu einem finnischen Mehrwertsteuerfall in finnischer Amtssprache.

In Brüssel standen der Besuch der Schweizer Mission, des Europäischen Parlamentes und der Landesvertretung Bayern sowie ein Treffen mit Vertretern der EU Kommission auf dem Programm. Botschafter Jacques de Watteville, Leiter der Schweizer Mission in Brüssel, und seine Mitarbeitenden zeigten während rund 3 Stunden auf eindrückliche Art und Weise, wie die Schweiz in Brüssel wahrgenommen wird und wie anspruchsvoll die Tätigkeit der Schweizer Mission vor und hinter den Kulissen ist, sind doch gleichzeitig zahlreiche aktuelle, thematisch ganz unterschiedliche Fragestellungen zu bearbeiten.

An Schweizer Verhältnisse gewohnt beeindruckte der Sitzungssaal des Europäischen Parlaments, der über 600 Abgeordneten Platz bietet, viele der Teilnehmenden allein schon mit seiner Grösse. Eindruck machten auch hier wieder die Räumlichkeiten der Übersetzungsdienste, die auf zwei Stockwerken verteilt auf beiden Seiten des Saales angeordnet und nicht zu übersehen sind.

Höhepunkt des Treffens mit Mitgliedern der EU Kommission war das Referat von Uwe Ihli, Bereichsleiter Körperschaftssteuerrichtlinien und Leiter des Projekts „Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Ob dieses Projekt je Realität werden wird, war selbst für den Referenten eine noch ungeklärte Frage!